ubuntuxx.de

ubuntu – linux – opensource-news

Der Unity Desktop benötigt deine Hilfe

Von Philipp 2 - Januar - 2011

Das Projekt Unity wurde 2010 von Mark Schuttleworth und Canonical als Fenstermanager für den Ubuntu Desktop auf Netbooksysteme und Geräte mit Touchdisplay ins Leben gerufen. Revolutionierendes Design und Benutzerfreundlickeit sind der Kern des Projektes.

Nach dem Erscheinen von Ubuntu 10.10 wurde beschlossen, dass Unity Einzug in die Ubuntu-Desktop Edition erhalten soll. So wird in der im April erscheinenden Ubuntu Version 11.04 Natty Narwhal, nicht mehr der Standard Gnome Desktop sondern der auf Gnome aufbauende Unity-Desktop der Blickfang sein.

Deine Hilfe ist gefragt. Mit Deiner Hilfe machst du Unity für Natty startklar.

Wie du helfen kannst:

Fehler beheben

1. Lese die Anweisungen zum Programmieren
2. Wähle einen bestehenden Fehler/Bug aus
3. Lese die Anweisungen wie du beim Beheben eines Fehlers/Bugs vorgehst
4. Achte darauf dich bei #ayatana auf Freenode IRC anzumelden um Fragen zu stellen

Natty/Unity Testen

1. Das Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal) Daily Build Image herunterladen
2. Installiere das Image  z.B. mit Virtualbox oder erstelle einen Life USB-Stick
3. Wenn du einen Bug findest, öffne ein Terminal und führe folgenden Befehl aus: ubuntu-bug unity -> Folge den    Anweisungen.
4. Achte darauf dich bei #ayatana und #ubuntu-desktop auf Freenode IRC anzumelden um Fragen zu stellen

Designen

1. Diskutiere hier mit anderen über deine Ideen.
2. Achte darauf dich bei #ayatana auf Freenode IRC anzumelden um Fragen zu stellen

Übersetzen

Uniyt ist derzeit in über 60 Sprachen übersetzt worden und jede weitere Sprache ist willkommen.

Sollte deine Sprache oder eine Sprache die du zusätzlich zu deiner Muttersprache beherrschst nicht in der Liste sein, so hast du die Möglichkeit die jeweilige Sprache hinzuzufügen.

  • Wenn du noch nie auf Launchpad eine Software übersetzt hast, so hilft dir diese Einstiegsanweisung.
  • Als nächsten Schritt gehst du auf die Übersetzungsseite
  • Bei Fragen kannst du das Übersetzungsteam kontaktieren.

25 Kommentare zu “Der Unity Desktop benötigt deine Hilfe”

  1. doctor x sagt:

    Ich helfe keiner Firma, die sich vorbehält meinen Code proprietär zu relizenzieren, und an die ich meine Code-Rechte als Autor abtreten muss. Warum musste OpenOffice.org geforkt werden? Genau wegen so einem Mist. Soll Canonical Unity doch selbst entwickeln.

    • Septeron sagt:

      Hm relizenzieren, heisst das den nicht, das es jetzt ein GPL Produkt ist, und sie es Proprietär nur an Firmen lizenzieren.

      • doctor x sagt:

        Zum Beispiel könnten sie das.

        Canonicals Politik in der Hinsicht macht das Projekt für mich als freiwillegen Entwickler komplett uninteressant. Das Know-How (OpenGL, C++, Vala, C, D-Bus), um sinnvolle Beiträge zu Unity zu leisten, hätte ich. Ich bin jedoch kein kostenloser Entwickler einer Firma. Ich habe nichts dagegen, wenn irgendwelche Firmen von Open-Source profitieren. Wenn sie jedoch das Copyright an meinem Code haben wollen, um ihren Wert für Venture-Kapitalgeber zu steigern, dann sollen sie mich gefälligst anstellen und dafür bezahlen. Nur habe ich bereits einen guten Job als Entwickler. Wenn ich also in meiner Freizeit etwas zu Free-Software-Projekten beitrage, dann möchte ich das für eine gerechte Sache tun, wo nicht eine einzelne Firma bevorteilt wird. Wenn sie unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal haben wollen, dann sollen sie das auch selbst entwicklen. Weshalb sollte ich dazu beitragen? Schließlich gibt es bereits mehrere Free-Software-Projekte für Desktop-Umgebungen, zu denen ich beitragen kann, die Beiträge verdient haben.

        • remando sagt:

          So ganz verstehe ich dich nicht, alternativ kannst du ja auch suse helfen Unity zu portieren. Notfalls kann man das Ganze ja auch Forken. Die einzige Schwierigkeit die ich bei Canonical sehe ist die, das sie die Community nicht gut unterstützen und informieren. Mark ist leider nicht so wirklich ein Man des Volkes. Zur Zeit sieht es ja eh so aus, als Würde Canonical(Mark) mehr investieren als dass die Firma verdient. Ich sehe auch nicht wo das Problem bei der relizensierung ist, wenn ich das richtig verstanden habe, dann machen andere Firmen das auch.
          Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich mit diesen Bereichen kaum auskenne. Ich bin einer derjenigen Ubuntuuser, die umgestiegen sind, weil sie in der Lage sind einfache Anleitungen zu befolgen und Software zu installieren. Und weil mich diese Illegale Downloaderei von überteuerter Software für die einfachsten Dinge nervt und ich letztendlich eh fast überall OSS Software verwendet habe. Jemand hat mir mal gesagt, das OSS Gelebter funktionierender Kommunismus ist. Wie gesagt wirklich auskennen tue ich mich nicht. Aber für mich sieht es bisher so aus, das es bei GNU-Linux üblich ist, das Freiwillige Entwickler neben Bezahlten Entwicklern arbeiten. Was ich an sich schon beeindruckend finde. Zwischen diesen beiden Fraktionen wird es wohl eine Grenze geben, die Canonical wohl überschreitet.

          Übrigens da ich hier gerade mal einen Programmierer an der Angel habe, wo kann man eigentlich Vorschläge für Software abgeben, die es noch nicht gibt aber geben sollte, für Programmiere, die Zeit und Lust haben etwas umzusetzen?
          Ubuntu Brainstorm kenne ich ja schon, aber das wird kaum DER Ideenpool sein.

          • Markus S. sagt:

            Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber trotzdem ein paar Meinungen von mir:

            alternativ kannst du ja auch suse helfen Unity zu portieren. Notfalls kann man das Ganze ja auch Forken.

            Ganz schön viel Arbeit, nur um auf Teufel komm raus der Unity-Oberfläche zu helfen.
            Da kann man auch direkt völlig frei organisierten Projekten (GNOME, KDE, Xfce,…) unter die Arme greifen.

            Ich sehe auch nicht wo das Problem bei der relizensierung ist, wenn ich das richtig verstanden habe, dann machen andere Firmen das auch.

            Wie schon meine Mama zu mir als Kind sagte: “Andere machen das ja auch” ist kein Argument.
            Natürlich hat Canonical das Recht, das zu machen. Community-Mitglieder haben aber auch genau so gut das Recht zu sagen, dass sie unter den Bedingungen nicht mitmachen.

            Jemand hat mir mal gesagt, das OSS Gelebter funktionierender Kommunismus ist.

            Wenn er das so gesagt hat, dann ist das nicht so richtig. Es gibt an FOSS zwei Seiten: Einmal die Lizenz der Software selbst und einmal das Entwicklungsmodell.
            Sich einer Unternehmenshierarchie unterstellen zu müssen, dafür aber keinen Cent zu kriegen, hat mit einer befreiten Gesellschaft nichts zu tun.
            FOSS mit offenem Entwicklungsmodell (wie es GNOME, KDE, Apache, Linux usw. machen) ist zwar nicht antikapitalistisch, aber es ist auch nicht antikommunistisch. Im Gegensatz dazu ist proprietäre Software immer die Verkörperung einer Hierarchie (selbst wenn ich mir Windows von Pirate Bay ziehe, kann ich ja noch immer nicht beliebig an Windows Veränderungen vornehmen). Von daher ist FOSS selbstverständlich die Grundlage für eine freie Gesellschaft, aber nicht selbst die freie Gesellschaft.

            Aber für mich sieht es bisher so aus, das es bei GNU-Linux üblich ist, das Freiwillige Entwickler neben Bezahlten Entwicklern arbeiten.

            Das ist ja gar nicht der Kritikpunkt. Der Kritikpunkt ist der, dass man als freiwilliger Entwickler an Unity die selben Nachteile in Kauf nehmen soll wie als Bezahlter, aber keinen der Vorteile hat: Man darf nicht an Design-Entscheidungen teilhaben. Die diktiert Shuttleworth von oben. Man verliert die Rechte am selbst geschriebenen Code. Aber man wird dafür nicht bezahlt.

            Diese Praxis hat übrigens nichts damit zu tun, ob der Konzern hinterher finanziell erfolgreich dasteht.
            Red Hat ist der größte Linux-Distributor und finanziell aber mal sowas von erfolgreich. Red Hat köchelt aber nicht sein eigenes Süppchen auf launchpad.redhat.com oder so. Selbst als GNOME Shell noch im Konzeptstadium war, haben die zwei Leute von Red Hat die Entwicklung bei gnome.org öffentlich zugänglich gemacht — ganz ohne Copyright-Abtreterei.

          • remando sagt:

            Danke für die Antwort. Mir ist schon einiges klarer, Ich verstehe zwar noch nicht alles aber dafür müsste ich wohl Programmierer sein.
            Wenns nach mir ginge müsste man wohl mit Mark mal ein ernstes Wörtchen reden.
            Ich mag Ubuntu und auch die Ziele die gesetzt sind (inkl. Unity) aber der Weg dort hin scheint an stellen geradeaus zu gehen wo man aus Respekt einen bogen machen sollte.

    • Markus S. sagt:

      Jo, sehe ich ähnlich. Aus dem selben Grund helfe ich auch nicht aktiv bei OpenOffice (Sun/Oracle), Qt (Nokia) und CUPS (Apple) mit.
      OK, Fehler berichten kann man machen. Aber übersetzen oder gar programmieren? Nä.

      Sollte Unity ganz gut werden, wird’s entweder geforkt werden oder ein anderes Projekt (z.B. GNOME Shell) übernimmt Unity-Konzepte.
      So war’s schon bei Upstart: Eigentlich ein recht gutes Canonical-Projekt, aber die Pflicht seine Copyrights abzutreten und außerdem keine Garantien für freien Fortbestand des Projekts. Diese Garantie gibt ja sogar Nokia für Qt.
      Folge: Beginnend mit Fedora 15 werden alle Nicht-Ubuntu-Distributionen, die Upstart nutzen, auf systemd umsteigen.

  2. burli sagt:

    Schon scheiße, wenn man per Copy&Paste einen Fehler vervielfältigt ;)

    Du hast drei mal “Achte darau>g<" geschrieben, anstatt "darauf" ;)

  3. Freundhansen sagt:

    Canonical hat bei seinen Entscheidungen nie irgendeinen Wert auf die Community gelegt.
    Bei einstweiligen Mitspracheversuchen tönte es laut:
    Wir sind eine Firma, wir wollen Geld verdienen; Ubuntu ist unser Produkt, da redet keiner mit.

    WARUM sollte jetzt irgendjemand Canonical bei der Entwicklung ihres Produkts helfen?
    Weils am Schluß kostenlos ist?
    FÜr mich als Student ist Windows 7 auch kostenlos. Helfe ich jetzt plötzlich Microsoft bei der Entwicklung??

  4. alsonee sagt:

    Schließe mich an. Sollen sie doch Unity selbst entwickeln. Zwar hat Canonical viel für die Verbreitung von Linux getan. Doch nun zerrt Canonical Ubuntu voll in die kommerzielle Richtung. Erstes Opfer: Gnome. Bis hierher haben sie es doch nur mit der Hilfe freiwilliger Helfer geschafft, auch der Gnomisten. Music Store, Ubuntu One, SoftwareShop, das ist doch alles nur der Anfang. Warum also das Kommerz-Kamel Canonical unterstützen?

  5. alsonee sagt:

    burli sagt:
    “Schon scheiße, wenn man per Copy&Paste einen Fehler vervielfältigt ;)
    Du hast drei mal “Achte darau>g<" geschrieben, anstatt "darauf" ;) "

    Äh, ist das der Stil eines neuen Mitglieds im Ubuntu-Supporter-Team?:
    http://ikhaya.ubuntuusers.de/2011/01/02/neues-aus-dem-team-12/
    Auch wenn Du das Gnome-Forum übernimmst, wäre hier vielleicht ein neutralerer Ton angesagt. Auf einen Schreibfehler kann man doch auch höflich hinweisen …

    • burli sagt:

      Hm, wie viele Smilies braucht es, damit du den Beitrag als nicht ernst gemeinte Ironie erkennst?

      • alsonee sagt:

        Ironie ist, wenn man das Gegenteil von dem sagt, was man meint, z.B.:

        “Echt super, dass du nie Copy&paste verwendest, um deine Fehler auch noch zu vervielfältigen”. das wäre Ironie …

        Dein Aussage ist keine Ironie. Sie bleibt schlechter Stil, da helfen auch 1001 Smileys nix …

  6. Philipp sagt:

    @burli: Hier haste noch nen Smilie ;)

  7. papierbox sagt:

    warum regen sich hier alle nur so auf, niemand muss ubuntu nutzen, niemand muss es unterstützen. es gibt genügend alternativen.
    ich begrüße die wegen von canonical, auch wenn ich sie selbst auch nicht so toll finde, einfach weil sie anders sind als die der anderen distributionen.

    und wenn allein die ideen von ubuntu übernommen werden, weil sie (vielleicht!) besser sind, ist es doch gut für den linux-desktop. immer diese anfeindungen…

    • Freundhansen sagt:

      Wieso Anfeindungen?
      Wir haben nur gesagt, dass wir Canonical aus guten Gründen nicht mehr helfen wollen.

      Zu den tollen “neuen” Wegen, die weit weg führen von der größten Neuerung des Linux Desktops seit Jahren, nämlich Gnome 3, wurde schon ausführlich genug diskutiert.

      • papierbox sagt:

        es ging mir nicht um deinen spezifischen beitrag, sondern die allgemeine stimmung. warum wird die mitarbeit kritisiert, wenn am ende scheiß software rauskommt, weil es niemand getestet hat, wird auch wieder geschimpft, manchen kann man es nicht recht machen. natürlich ist das ein anderer weg als es andere distributionen gehen, aber wie gesagt, niemand zwingt einen ubuntu zu nutzen.

        ich mag nicht beurteilen, welcher weg der richtige für ubuntu ist, und nur weil ich unity nicht mag, heist es ja nicht, dass es nicht der bessere weg ist. erst recht weil es weder um mich noch um dich geht.

        mit “neuen wegen” meinte ich übrigens nicht nur den unity-weg, sondern den anderen ansatz den sie haben. vielleicht auch gerade weil sie damit geld verdienen wollen.

        • Markus S. sagt:

          Du verwechselst „Ubuntu nutzen“ mit „eigene Arbeitskraft ohne Entgelt an Canonical abzugeben“.

          Beides sind doch völlig verschiedene Dinge. Man kann doch Ubuntu als etwas stabileres „Debian Unstable“ nutzen, sich aber dafür entscheiden, seine Arbeitskraft lieber direkt den jeweiligen Upstream-Projekten zukommen zu lassen. Da hat Ubuntu auch was von. Alle anderen Distributionen aber ebenfalls.

          • papierbox sagt:

            hier ging es doch speziel um unity, so macht es auch sinn das über ubuntu zu tun. es ist immer eine frage was man haben will und was man kann, wem ich meine arbeitskraft schenke. was man macht (& wo) darf natürlich jeder entscheiden, mir gehen nur diese “ubuntu ist eh scheiße, da firma mit finanzieller interesse und sowieso alles böse” ziemlich auf die nerven.

          • Markus S. sagt:

            Vielleicht habe ich was übersehen, aber ich kann keinen „Ubuntu ist scheiße“-Beitrag finden. Ich sehe Ablehnung des Entwicklungsmodells (die ich übrigens teile), aber bloß weil jemand unter gegebenen Bedingungen nicht an der Entwicklung mitmachen will, schließt das dessen Nutzung ja nicht aus.
            Ich will auch nicht bei OpenOffice.org mitmachen und all meine Arbeit an Oracle abtreten, damit die daraus eine Closed-Source-Variante für 30USD verkaufen (entweder das Projekt unter eine BSD-artige Lizenz stellen und allen dieses Recht einräumen oder alle sollen sich an die (L)GPL halten, inkl Oracle). Das heißt aber nicht, dass ich OOo nicht installiert hätte, um ab und an ein Office-Dokument zu öffnen.
            Wer seinen Code unter eine freie Lizenz stellt, aber die Entwicklung restriktiv handhabt, muss halt damit rechnen, dass potenzielle Helfer nur zu reinen Konsumenten werden.

  8. Michael sagt:

    Zu so einer Diskussion kann ich nur sagen, es gibt Idealisten und Realisten. Es ist nun mal so: “There is no free lunch”. Entweder man lebt auf seiner idealistischen Debian-Insel, oder man beteiligt sich daran Linux dem nicht-Nerd nahe zu bringen. Und dazu gehört nun mal ein Budget für Marketing, Konferenzen, Mitarbeiter, usw. Keine Frage: die Stärke von OpenSource sind die Ideale dahinter. Aber die sind dem Ottonormalverbraucher im MediaMarkt gänzlichst egal. Canonical will Linux für ganz normale User machen. Das kostet eine Menge Geld. Und: Canonical wird sich hüten, es sich mit den Entwicklern und Projekten zu verscheissen. Ich kann bis jetzt kein Fehlverhalten auf Seiten Canonical erkennen. Mark ist ein Ex-Debian-Dev. Er weiß, wo der Hase läuft. Unity ist unter GPL und LGPL lizensiert: http://launchpad.net/unity . Also, was ist das Problem?

    • Freundhansen sagt:

      Ich bin mir sicher, ob du es nicht verstehst, oder nicht verstehen willst:
      Canonical will in erster Linie Geld verdienen. STOP! Das findet keiner hier schlecht, ok? Nicht gleich wieder schimpfen.
      Aber: dann sollen die ihren Mist auch einfach selber machen.
      Das ist das, was alle Leute hier sagen.
      Hat nichts mit Idealismus zu tun.
      Hat nicht mal etwas mit Debian zu tun.

      Dadurch ist der Reiz von Ubuntu aber nunmal für mich verloren gegangen. Es war mal ein besonderes Projekt von uns allen; jetzt ist es eben ein normales “Produkt”, das nicht mal herausragend ist, im Gegenteil.
      Für mich persönlich hapert es an zu vielen Stellen – früher hätte ich gesagt: los, dann verbessern wir das gemeinsam.
      Heute muss ich sagen: Buggy Software einer Firma. Nehm ich was anderes.

      Linux Mint Debian Edition ist zB ziemlich Einsteigerfreundlich, funktioniert aber wesentlich besser und ich weiß, dass es nicht zu so gravierenden Fehlentscheidungen wie bei Ubuntu kommen wird, und wenn, dann hat es nunmal die Gemeinschaft beschlossen.

      Wer mir vorwirft idealistisch zu sein: keineswegs. Ich nutzte laufend nebenbei Windows 7, das funktioniert auch klasse.
      Wenigstens labert mich Microsoft nicht an von wegen, ich solle doch bei der Entwicklung helfen wenn mir was nicht passt.

  9. Lars sagt:

    Die Firmenpolitik von Canonical hat mich zu Debian gebracht. Das ist das Einzige für das ich Canonical dankbar bin.
    Unity interessiert mich nicht. Wer unbedingt sein eigenes Süppchen haben will, soll es gefälligst auch selber kochen. Ich helfe lieber bei nichtkommerziellen Projekten.

Kommentar schreiben